Armschmuck aus Bernstein
Erst mit Polieren erhält der Bernstein seine typische rot-bräunliche Farbe. Er zählt zu den beliebtesten Edelsteinen und das schon seit Jahrtausenden. Bernstein, auch Amber genannt, ist ein Millionen Jahre altes Baumharz, dass aus Kiefern ausgetreten und verhärtet ist. Durch Ablagerungen entstehen um den Bernstein neue Gesteine und mit natürlichen Druck entsteht das fossile Harz. Da wo vor Millionen Jahren Kieferwälder standen, wird der Bernstein vom Wasser ans Ufer angespült.
Das alles klingt sehr wissenschaftlich und hat nichts gemeinsam mit Mythen und Heilkräften des Bernsteins. Denn schon die Ur-Ahnen der Menschen glaubten an die Wirkung des Ambers und schmückten sich mit Ketten und Armschmuck. Allerdings galt Bernsteinschmuck bis vor ein paar Jahrzehnten als sehr altmodisch und passte nicht zu der jüngeren Generation. Mittlerweile wurde das Amber von Schmieden und Designer neu entdeckt und diese gaben dem Schmuck mit modernen Elementen ein neues, frisches Aussehen. Heute ist Bernsteinschmuck wieder im Trend.
Da Bernstein sehr häufig in der Natur vorkommt, sind die Preise für den Schmuck sehr angenehm. Länder wie Mexico, Portugal, Italien und auch die Ostsee haben ein sehr großes Vorkommen und exportieren den Bernstein weltweit. Denn Bernsteinschmuck wird in jedem Land gerne getragen.
In Deutschland bekommt man meistens Bernsteinschmuck aus dem Baltikum. Aber auch besondere Schmückstücke, wie Armschmuck oder Ohrringe, aus Brasilien sind auch hier erhältlich.
Wussten Sie schon, dass… der älteste, gefundene Bernstein über 300 Millionen Jahre alt ist. Seit einigen Jahrhunderten wird auch in Brasilien Bernstein verwendet, allerdings ist dieser Amber nur rund 35 Millionen Jahre alt.


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