Schmuck kaufen, bedeutet etwas zu kaufen, das schmückt und verschönert, aber zugleich auch eine gute Geldanlage darstellt. Vielleicht aus Gold, Silber oder Platin, mit Perlen, Diamanten, Brillanten oder funkelnden, bunten Edelsteinen gilt in jeder Hinsicht als eine sichere und rentable Geldanlage. Schmuck kaufen heißt aber auch, den Schmuck zu verschenken, eine Freude zu machen oder Liebe zu zeigen. Warum Schmuck gekauft wird, spielt keine Rolle, wichtig ist nur, dass beim Kauf alles glattgeht und niemand übervorteilt wird. Schmuck kaufen klingt auf den ersten Blick einfach, kann jedoch ein sehr schwieriges Unterfangen sein.

Der Schmuck und seine lange Geschichte

Fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal Schmuck getragen, jedoch macht sich kaum jemand Gedanken darüber, welche Geschichte sich um den Schmuck rankt. Seit es Menschen gibt, gibt es auch schmückende Accessoires. Schon immer haben Menschen den Wunsch verspürt, sich mit etwas zu schmücken und das aus unterschiedlichen Gründen. Die einen wollten damit ihren Reichtum für alle sichtbar machen, andere vielleicht auf diese Weise ihre Macht demonstrieren. Wieder andere trugen Schmuck nur, weil sie einfach nur eitel waren und sich gerne schmückten.

Der erste Schmuck, den Menschen getragen haben, war kein Schmuck, wie wir ihn heute tragen. Es war vielmehr eine kunstvolle Bemalung des Körpers. Bis heute schmücken sich viele Naturvölker auf diese Weise und ihre Bemalung verfolgt eine ganz bestimmte Symbolik: An der Art der Körperbemalung lässt sich zugleich der gesellschaftliche Status ablesen. Später fertigten die Menschen den ersten Schmuck aus Federn, Steinen oder aus den Knochen der im Kampf gestorbenen Gegner.

Schmuck kaufen im Laufe der Zeit

Schmuck-Kaufen

Ab welcher Zeit die Menschen bewusst anfingen, Schmuck zu tragen, dazu existieren viele unterschiedliche Meinungen. Einige Archäologen sind der Ansicht, dass die Menschen bereits in der Steinzeit, also vor 2,5 Millionen Jahren, Schmuck getragen haben. Zunächst waren Steine der Schmuck, später kam auch Metall dazu. Funde aus afrikanischen Höhlen deuten darauf hin, dass die Menschen vor 75.000 Jahren kleine Schneckenhäuser mit einem Loch versehen und anschließend als Schmuck um den Hals getragen haben. Farbpigmente zeigen, dass die Schneckenhäuser zum Teil sogar bemalt waren. Anthropologen gehen davon aus, dass Schmuck damals dazu diente, anderen Völkern oder Stämmen den Status zu zeigen.

Vor 30.000 Jahren bekam Schmuck eine ganz andere Bedeutung. Erfolgreiche Jäger trugen die Knochen und die Zähne ihrer Beute stolz und für alle sichtbar. Der Schmuck diente jedoch nicht nur als Trophäe, sondern war vielfach auch ein Glücksbringer für die nächste Jagd. Vor 20.000 Jahren kamen vor allem Perlen aus Steinen in Mode, die von Männern wie von Frauen gerne getragen wurden. Mit der Möglichkeit, Metall zu verarbeiten, änderte sich die Herstellung und die Gestaltung von Schmuckstücken radikal. Im vierten Jahrtausend spielte aufwendig gearbeiteter Schmuck aus edlem Material nicht nur im alten Ägypten eine wichtige Rolle. Vor allem im Totenkult war Schmuck ein Thema, was die goldene Totenmaske von Pharao Tutanchamun eindrucksvoll beweist.

Schmuck kaufen von heute

Wer heute Schmuck kaufen möchte, schaut ins Internet oder geht zu einem Juwelier und lässt sich dort entsprechend beraten. Seit dem 20. Jahrhundert wird Schmuck in den unterschiedlichsten Formen und Farben, Stilelementen und Größen gearbeitet. Schmuck ist in verschiedene Kategorien eingeteilt: Zum einen in die Form, anschließend kommt die Funktion, danach das Material und zum Schluss für welchen Körperteil der Schmuck gedacht ist. Wer möchte, kann heute seinen ganzen Körper schmücken, selbst die intimsten Stellen sind nicht mehr ausgenommen. Piercing gehört ebenfalls zum Schmuck und ist nicht nur bei Ohrringen ein stets aktueller Trend. Wer Schmuck kaufen will, der als Piercing gedacht ist, hat eine mehr als große Auswahl.

Nur echter Schmuck kaufen behält seinen Wert

Alle, die Schmuck kaufen möchten, sollten darauf achten, dass es sich auch um echten Schmuck handelt. Erkennbar ist echter Schmuck an der Karatzahl, beispielsweise beim Gold. Je reiner das Edelmetall ist, umso höher ist auch die entsprechende Karatzahl. Ein Ring aus 333er Gold enthält deutlich weniger Gold als ein Ring aus 555er oder 750er Gold. Beim Schmuck kaufen ist es daher wichtig, auf die Punze oder die Stempelung zu achten, welchen Goldgehalt ein Schmuckstück hat. Je höher der Goldgehalt, umso besser ist der Schmuck als Wertanlage geeignet. Modeschmuck sieht vielleicht gut aus, wertvoll ist er jedoch nicht und aus diesem Grund auch keine Wertanlage für die Zukunft.

Silber oder Platin – was ist die bessere Wahl?

Neben Gold gibt es noch zwei weitere Edelmetalle, die für die Herstellung von edlen Schmuckstücken von großer Bedeutung sind: Platin und Silber. Im Vergleich zum Gold und zum Platin ist Silber ein preisgünstiger Rohstoff. Der Silberwert ist in den vergangenen Jahren zwar immer wieder leicht gestiegen, gegenüber Platin und Gold ist Silber jedoch immer noch günstig. Geht um echtes Silber im Niedrigpreissegment, dann hat sich Sterlingsilber einen guten Namen gemacht. Diese Form des Silbers sieht sehr gut aus, ist als Wertanlage jedoch nicht zu empfehlen. Platin ist in diesem Fall die bessere Alternative. Nicht jeder möchte Schmuck kaufen, der aus Gold besteht, andererseits aber auch kein Geld für Silberschmuck ausgeben. Was bleibt, ist Platin, das zu den teuersten Edelmetallen gehört, die es auf diesem Planeten gibt.

Schmuck kaufen, der einen hohen Platingehalt hat, ist als Wertanlage eine sehr gute Idee. Zudem ist Platin, wenn es zu Schmuck verarbeitet wird, sehr elegant, stets edel und beständig. Ein Schmuckstück aus diesem glänzenden Material strahlt einen hohen Wert aus und lässt auf den ersten Blick erkennen, dass hier in etwas Wertbeständiges investiert wurde. Platin wirkt wie Silber auch, etwas kühl und passt nicht zu jedem Typ.

Goldschmuck – ein Schmuck der besonderen Art

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, sagt ein Sprichwort. Aber wenn Gold „redet“, schweigt die Welt. Gold ist das Edelmetall schlechthin, was vor allem in wirtschaftlichen Krisenzeiten sehr gefragt ist. Gold ist eine internationale Währung, die nie ihren Wert verliert und die mehr wert ist, als Geld auf der Bank. In Münzen gepresst lässt sich Gold wunderbar einfach transportieren und wer flüchten muss, er hat mit Gold eine Währung, die überall gerne genommen wird. Ebenso verhält es sich mit Schmuck aus Gold, der wie eine stabile Weltwährung angesehen wird. Unerheblich ist dabei, um welche Art Gold es sich handelt. Schmuck kaufen, der aus Rotgold, aus Weißgold oder aus klassischem Gelbgold gefertigt wurde, ist immer eine sehr gute Wahl.

Wie hoch der Preis für ein Schmuckstück aus Gold ist, richtet sich immer nach dem jeweiligen Kurs. Noch vor wenigen Jahren war Schmuck kaufen selbst mit einer hohen Karatzahl eine recht günstige Sache. Heute sieht es wieder ganz anders aus, denn die fatale Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat den Goldpreis stetig nach oben getrieben. Wer jetzt Schmuck kaufen und in Gold investieren möchte, zahlt deutlich mehr, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. Wie bei allen anderen Waren, so bestimmen auch beim Goldpreis die Nachfrage und das Angebot den Preis. Was Schmuck aus Gold auf jeden Fall so interessant macht, ist, dass Gold inflationssicher ist. Das erklärt auch, warum der Preis immer weiter steigt.

Edle Steine

Was wären schöne Schmuckstücke aus Gold, Silber und Platin ohne Edelsteine? Wahrscheinlich einigermaßen fantasielos und nur halb so schön. Diamanten und Brillanten, feuerrote Rubine, grün schimmernde Smaragde und tiefblaue Saphire schmücken so manche Ringe, Ohrringe, Armbänder oder Ketten. Wer Schmuck kaufen will, der mit Edelsteinen besetzt ist, muss sich wieder mit der Karatzahl beschäftigen, denn sie gibt einmal mehr den Anhaltspunkt, wie teuer ein Schmuckstück ist. Wer Schmuck kaufen will, um eine Geldanlage zu haben, sollte sich auf die hochwertigen und schweren Edelsteine konzentrieren. Wie Gold, verlieren sie ebenfalls nicht an Wert, sondern gewinnen mit den Jahren an Wert dazu. Das gilt vor allem für Diamanten und Brillanten, die nach besonderen Kriterien beurteilt werden.

Vier Faktoren bestimmen den Wert von Diamanten:

  1. Der Schliff oder Cut
  2. Das Gewicht oder Karat
  3. Die Farbe oder Colour
  4. Die Reinheit oder Clarity

Zu diesen vier Punkten kommen noch andere Anhaltspunkte, die für den Preis eine wichtige Rolle spielen. Der sogenannte Brechungsindex gibt Auskunft darüber, wie das Licht im Stein gebrochen wird. Dies wiederum ist für die Brillanz eines Steines von Bedeutung. Von großem Interesse ist auch das Kristallsystem, hier ist es die Struktur des Kristalls und seine Form, die den Preis mitbestimmen.

Auf die Karatzahl kommt es an

Nicht nur der Wert von Diamanten wird in Karat gemessen, auch bei anderen Edelsteinen spielt die Karatzahl eine wichtige Rolle. Alle, die Schmuck kaufen wollen, sollten sich daher mit dieser so wichtigen Karatzahl vertraut machen. Karat ist die Maßeinheit für Edelsteine, aber auch für den Feingehalt beim Gold. Ihren Namen bekam die Maßeinheit von den Samenkörnern des Johannisbrotbaums, die alle das gleiche Gewicht haben. Früher galten die Samen als eine normale Maßeinheit, erst später wurde daraus ein Maß für das Gewicht von Edelsteinen. Wer Schmuck kaufen will, der mit Edelsteinen besetzt ist, sollte sich ebenfalls über die Karatzahl informieren. 0,2 Gramm entsprechen einem Karat, die Kosten belaufen sich auf rund 32.000 US-Dollar.

Beim Schmuck kaufen sollte jedoch nicht nur das Gewicht die Hauptrolle spielen, auch die genannten anderen Kriterien spielen bei der Preisfindung eine entscheidende Rolle. Der teuerste Diamant war übrigens ein blauer Stein, der 2016 für mehr als 57 Millionen Dollar versteigert wurde. Bei den Rohdiamanten liegt der Rekord bei 63 Millionen Dollar. Schmuck kaufen und das in dieser Größenordnung ist nur etwas für Menschen, die sehr viel Geld und einen sehr sicheren Tresor haben. Tragen kann lassen sich diese teuren Steine eher nicht.

Was ist bei Perlen zu beachten?

Schmuckstücke, die mit Perlen besetzt sind, gelten als edel, zugleich aber auch als ein klein wenig altmodisch. Bei Perlen gibt es sehr große Unterschiede bei der Bestimmung der Qualität, die genauso von mehreren Kriterien abhängig ist. Von Bedeutung sind hier die Form und die Qualität des Perlmutts. Runde Perlen kommen in der Natur nur sehr selten vor, deshalb sind diese Perlen besonders wertvoll. Eine Perle, die ein kräftiges und glänzendes Perlmutt hat, das den eigentlichen Kern der Perle verbirgt, ist ebenfalls sehr teuer. Schmuck kaufen, der mit Perlen besetzt ist, kann schnell zu einer großen Enttäuschung für alle werden, die sich mit Perlen nicht auskennen. Hier ist es wichtig, sich auf einen Fachmann zu verlassen, der sich mit Perlen auskennt.

Selbst wenn Perlen gerne als Schmuckstücke für die ältere Generation gelten, eine mehrreihige Perlenkette mit einem attraktiven Verschluss oder Ringe und Ohrringe, die mit echten Perlen besetzt sind, sehen immer wunderschön aus. Wichtig ist es allerdings, nicht von Kopf bis Fuß Perlenschmuck zu tragen, es sollte maximal nur ein Schmuckstück sein.

Muss Schmuck immer zeitgemäß sein?

Schmuck kaufen hat zugleich immer etwas mit Mode und den aktuellen Trends zu tun. Wer Schmuck kaufen und ihn als Wertanlage in den Safe legen möchte, muss sich nicht um die neusten Trends kümmern, sondern sollte auf hochwertigen Schmuck achten. Schmuck kaufen ist immer eine Sache des Vertrauens. Wer leichtfertig Geld für ein Schmuckstück ausgibt, was vielleicht nur gut aussieht, aber nicht viel wert ist, wird sich später darüber ärgern. Guten Schmuck kaufen ist nicht so schwer. Wer einige grundsätzliche Regeln befolgt, kann zeitlos schönen und wertvoll Schmuck kaufen.

Echten Schmuck kaufen und ihn mit weniger wertvollem Schmuck zu kombinieren, ist heute zeitgemäß und auch kein Stilbruch mehr. Es lohnt sich in jedem Fall, einige echte und auch hochwertige Schmuckstücke zu besitzen, denn sie sind nach wie vor eine gute Wertanlage. Viele müssen keinen Schmuck kaufen, sondern erben ihn von der Mutter oder der Großmutter. Diesen zum Teil sehr alten oder sogar antiken Schmuck mit modernen Schmuckstücken zu kombinieren, ist besonders reizvoll und eine Herausforderung.

Fazit

Schmuck kaufen kann heute schnell und unkompliziert über das Internet erfolgen. Im Netz sind viele Schmuckhändler zu finden, die ihre Ketten und Ringe, Armbänder und Ohrringe online anbieten. Dieser Schmuck ist nicht automatisch weniger wert oder schlechter in der Qualität als der Schmuck beim Juwelier in der Stadt. Alle, die Schmuck kaufen wollen, sollten sich jedoch vorher gut informieren und sich nicht nur vom schönen Schein beeindrucken lassen. Echter Schmuck muss nicht extrem teuer sein, aber Schmuck, der angeblich echt ist und zu Schnäppchenpreisen angeboten wird, ist in der Regel sein Geld nicht wert. Der gesunde Menschenverstand sollte auch beim Schmuckkauf immer die Oberhand behalten.

Redaktion
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